Nachwuchsforschungsprogramm 2012 - 2017

Nachwuchsforschungsprogramm II
 

„Cerebral bedingte Sehbeeinträchtigungen im Kindesalter
 

gefördert von der Waldtraut und Sieglinde Hildebrandt-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

Im Zentrum des aktuellen Förderprogrammes stehen Promotionen, die sich thematisch mit Fragen der Erforschung cerebral bedingter Sehbeeinträchtigungen im Kindesalter auseinandersetzen.

Aktuelle Promotionsvorhaben

 

Sonja Breitenbach

Arbeitstitel der Dissertation:

"Visuelle Voraussetzungen und der Einfluss von Umweltbedingungen auf den Leseprozess"

Lesen wird häufig als „Schlüsselkompetenz“ bezeichnet, da Lesen die Grundlage für lebenslanges Lernen und die Teilnahme an der Wissensgesellschaft darstellt. Beim Lesen sind viele unterschiedliche Faktoren und Prozesse beteilig. Für einige Kinder stellt das Lesen eine große Herausforderung dar und es kann zu anhaltenden Leseschwierigkeiten kommen. Die Gründe dafür können auf ganz unterschiedlichen Ebenen verortet sein bzw. können sich durch das Zusammenspiel mehrerer Faktoren ergeben.

Das Promotionsvorhaben befasst sich mit der Erforschung des Zusammenhangs von Leseschwierigkeiten und dem Sehen. Der Fokus liegt dabei auf den visuellen Voraussetzungen und dem Einfluss von Umweltbedingungen auf den Leseprozess und die Lesestrategien der Kinder. Um dieser Frage nachzugehen werden Kinder mit Leseschwierigkeiten im Rahmen einer Studie untersucht, beobachtet und befragt.

Lebenslauf

BERUFSTÄTIGKEITEN:

  • seit 05/2015: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Provision an der TU Dortmund.
  • 02/2013 - 01/2015: Vertretungslehrkraft an der Martin-Bartels-Schule Dortmund, LWL Schule mit dem Förderschwerpunkt Sehen.

AUSBILDUNG

  • seit 11/2012: Promotionsstudium im Rahmen des Nachwuchsforschungsprogrammes „Cerebral bedingte Sehbeeinträchtigungen im Kindesalter“ an der TU Dortmund
  • 09/2012: Master of Education; Thema der Masterarbeit: Alle Kinder lernen lesen?! Analyse von Modellen des Leselernprozessesunter der Perspektive Visualität
  • 10/2010 – 09/2012: Studium an der TU Dortmund: Master Lehramt (Sonderpädagogik); Förderschwerpunkte: Lernen, Sehen; Fächer: Musik, Mathematik
  • 10/2007 – 09/2010: Studium an der TU Dortmund: Bachelor rehabilitationswissenschaftliches Profil (Sonderpädagogik)
  • 08/2006 – 07/2007: Berufsvorbereitendes Soziales Jahr (BSJ) in der Heilpädagogischen Kindertagesstätte der Lebenshilfe Witten
  • Abitur Juni 2006

TÄTIGKEITEN WÄHREND DES STUDIUMS

  • 11/2009 – 08/2012: Studentische Hilfskraft im Lehrgebiet der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik
  • 10/2009 – 02/2010 und 10/2010 – 02/2011: Tutorin eines vorlesungsbegleitenden Seminars mit dem Themenschwerpunkt „wissenschaftliches Arbeiten“

EHRENAMT

  • seit 2007 Mitarbeit im Rahmen des Familienunterstützenden Dienstes (FUD) bei der Lebenshilfe Witten

STIPENDIEN

  • seit 11/2012: Stipendiatin im Nachwuchsforschungsprogramm„Cerebral bedingte Sehbeeinträchtigungen im Kindesalter II“, gefördert durch die Waldtraut und Sieglinde Hildebrandt Stiftung

Jessica Baeske

Promotionsvorhaben
Der Fokus des Promotionsvorhabens liegt auf der Erforschung cerebral bedingter Sehbeeinträchtigungen vor dem Hintergrund der Autismus Spektrum Störung. Im Fokus des Projektes stehen die hieraus resultierenden Konsequenzen für Diagnostik und Förderung.

Lebenslauf

AUSBILDUNG

  • seit 04/2014: Promotionsstudium im Rahmen desNachwuchsforschungsprogrammes „Cerebral bedingte Sehbeeinträchtigungen im Kindesalter“ an der TU Dortmund
  • 10/2011 – 03/2014: Master of Arts Rehabilitationswissenschaften. Thema der Masterarbeit: „Perceived control increases effort in a breathing training despite increased intensity of dyspnea”
  • 09/2005 – 06/2009: Studium an der Evangelischen Fachhochschule RWL: Diplom Heilpädagogik; Schwerpunkte: Diagnostik und Förderung, Psychomotorik. Thema der Diplomarbeit: „Psychomotorische Entwicklungsbegleitung mit dem Medium Pferd für Frauen mit sexualisierten Gewalterfahrungen“
  • 08/2001 – 09/2003: Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin am Rudolf Steiner Berufskolleg in Dortmund
  • 01/1999 – 07/2001: Verschiedene Praktika und Nebentätigkeiten im sozialen Bereich im In- und Ausland
  • Juni 1998: Abitur

BERUFSTÄTIGKEITEN

  • 10/2003 – 08/2004: Erzieherin im Waldorfkindergarten Witten. Arbeitsschwerpunkt: Leitung der Nachmittagsbetreuung
  • 10/2005 – 04/2014 Erzieherin/ Dipl. Heilpädagogin Christopherus Haus e.V. Wohn und Lebensgemeinschaft, stationäre Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderungen. Arbeitsschwerpunkte: Förderung und Begleitung im Alltag, Pflege, Praxisanleitung

TÄTIGKEITEN WÄHREND DES STUDIUMS

  • 09/2012 – 03/2014: Studentische Hilfskraft im Lehrgebiet der Rehabilitationspsychologie
  • 01/2007 – 01/2009: Mitarbeit (Diagnostik und Förderung) in der Heilpädagogischen Ambulanz der Evangelischen Fachhochschule RWL

EHRENAMT

  • 09/1999: Mitarbeit im Bereich Beratung, Krisen Intervention und Vorstandsarbeit bei Wildwasser Bochum e.V., Verein gegen sexualisierte Gewalt an Mädchen und Frauen
  • seit 2003: Schwimmkurse für Menschenmit Behinderung für den Christopherus- Haus e.V.
  • seit 09/2011: Klettertrainerin C in einem Projekt für Kinder und Jugendliche in einem sozialen Brennpunkt in Dortmund (Naturfreunde Dortmund)

STIPENDIEN

  • seit 04/2014: Stipendiatin im Nachwuchsforschungsprogramm „Cerebral bedingte Sehbeeinträchtigungen im Kindesalter II“, gefördert durch die Waldtraut und Sieglinde Hildebrandt Stiftung

FORSCHUNGSPREISE

  • 09/2013: Student Exellence Award for the Advancement of Respiratory Psychophysiologie (ISARP)
  • 09/2013: Travel Award der Society for Psychophysiological Research (SPR)

POSTER

  • Baeske, J.; Petersen, S. (2013): “Perceived Control increases respiratory effort in a breathing challenge despite perceived increase in stimulus intensity and unpleasantness” 53. Tagung der Societyfor Psychophysiological Research. 02-06.10.2013 Florenz, Italien

Friederike Hogrebe

Arbeitstitel der Dissertation:

"Visuelle Anforderungen und Voraussetzungen von Unterstützter Kommunikation"

Unterstützte Kommunikation bietet Menschen, die nicht lautsprachlich kommunizieren, eine Möglichkeit, sich mithilfe von verschiedenen nichtelektronischen oder elektronischen Medien auszudrücken. Obwohl im Prozess der Versorgung mit Hilfsmitteln, die für die ergänzende oder ersetzende Kommunikation verwendet werden, bereits eine Vielzahl von Voraussetzungen des Kindes berücksichtigt werden, spielt das Sehen dabei eine eher untergeordnete Rolle. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass  eine unzureichende Bedienung einer bestimmten Kommunikationshilfe auf Schwierigkeiten in den visuellen Funktionen zurückzuführen ist.

Mein Promotionsvorhaben soll sich mit der Erforschung der Rolle des Sehens in der Unterstützen Kommunikation befassen. Der Fokus liegt dabei auf den visuellen Anforderungen, die durch verschiedene Kommunikationshilfen an die Nutzerinnen und Nutzer gestellt werden sowie die visuellen Voraussetzungen der unterstützt kommunizierenden Personen selbst.

Lebenslauf

AUSBILDUNG

  • Seit 05/2015: Promotionsstudium im Rahmen des Nachwuchsforschungsprogramm „Low Vision im Kindesalter II“ der Waldtraut und Sieglinde Hildebrandt Stiftung
  • 03/2015: Master of Education; Thema der Masterarbeit: Evaluation des Screening-Instruments ‚Proviscreen‘ zum Detailsehen in der Nähe von Kindern im Vorschulalter
  • 04/2013-03/2015: Studium an der TU Dortmund: Master Lehramt Sonderpädagogik; Förderschwerpunkte: Lernen, Geistige Entwicklung, Sehen; Fächer: Biologie, Germanistik
  • 10/2010-04/2013: Studium an der TU Dortmund: Bachelor rehabilitationswissenschaftliches Profil (Sonderpädagogik)

TÄTIGKEITEN WÄHREND DES STUDIUMS:

  • 11/2011-04/2015: Studentische Hilfskraft im Lehrgebiet Pädagogik bei Blindheit und Sehbeeinträchtigung
  • 11/2014-04/2015: Studentische Hilfskraft im Rahmen der Weiterbildung „Cerebral bedingte Sehbeeinträchtigungen im Kindesalter“

EHRENAMT

  • Seit 12/2010 Mitarbeit im Verein Ferien-Füchse e.V. (Freizeitangebote und Ferienfreizeiten für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderungen); seit 01/2014 1. Vorsitzende

STIPENDIEN:

  • Seit 5/2015 Stipendiatin gefördert durch die Waldtraut und Sieglinde Hildebrandt Stiftung

Für Informationen rund um das Nachwuchsforschungsprogramm und die Möglichkeit zur Promotion kontaktieren Sie bitte Frau Professorin Walthes.

TU Dortmund
Fakultät Rehabiliationswissenschaften

Prof. Dr. Renate Walthes
Emil-Figge-Straße 50
44227 Dortmund
Email: renate.walthes(at)tu-dortmund.de

Für Informationen rund um das Nachwuchsforschungsprogramm und die Möglichkeit zur Promotion kontaktieren Sie bitte Frau Professorin Walthes.


 

TU Dortmund

Fakultät Rehabiliationswissenschaften
 
Prof. Dr. Renate Walthes
Emil-Figge-Straße 50
44227 Dortmund
Email: renate.walthes(at)tu-dortmund.de